Von der Idee zur Rede

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Gratulation!

Du hast dich entschieden beim Jugend:redewettbewerb teilzunehmen und dich dieser Herausforderung zu stellen. Das ist fantastisch! Jetzt ist deine Zeit zu glänzen! Aber der nächste Gedanke, der sich jetzt möglicherweise aufdrängt ist die Frage, was als Nächstes zu tun ist? Wenn du bereits ein Thema (über das du deine Rede halten möchtest) hast, kannst du hier auch schon wieder aufhören zu lesen. 😉 Falls du noch gar keinen Plan zu einem Thema hast, wollen wir dich ein bisschen unterstützen…

 

Aller Anfang ist schwer! Wir kennen die Situation, mit dem Auftrag einen Aufsatz zu einem Thema unserer Wahl zu schreiben, vor einem leeren Blatt Papier zu sitzen.

Pff, womit soll man jetzt eigentlich beginnen? Was Hilft gegen die Angst vor dem leeren Blatt?
Aus persönlicher Erfahrung ist es immer besser ein Thema zu wählen, dass dich interessiert und worin du dich schon ein bisschen auskennst. Im nächsten Schritt suchst du nach einem Problem in diesem Themenbereich. Mit bereits vorhandenem Wissen ist das natürlich viel einfacher, oder? Außerdem wird das Thema und die Auseinandersetzung mit der Problematik viel selbstbewusster und sicherer rübergebracht.

Im Vorfeld hilft ein Brainstorming um Ideen zu sammeln. Schreib alle deine Einfälle auf und wähle das Thema, das am besten zu dir passt.

Wenn du deine Wahl getroffen hast, ist der nächste Schritt die Erstellung deiner Rede. Es gibt natürlich viele Möglichkeiten und Weg eine Rede zu erstellen.

Hier sind einiger unserer Vorschläge für dich, persönlich getestet und für gut befunden😊

Zu Beginn geht´s darum dich selbst vorzustellen. Also nennst du deinen Vor- und Nachnamen und das Thema, über das du reden wirst. “Mein Name ist Elisabeth Braun und ich bin heute hier um über… zu sprechen.“

 

Dann beginnt die eigentliche Rede.

Dein Eröffnungsstatement ist die Chance die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen. Also unterschätze die Bedeutung deiner ersten Argumente nicht. Die meisten RednerInnen starten entweder mit einer rhetorischen Frage oder einem überraschenden Statement. Du kannst aber auch mit einem berühmten Zitat beginnen. Die Hauptsache ist, dass du deinen Standpunkt klar machst und die ZuhörerInnen dafür interessieren kannst.

 

Und jetzt geht´s weiter zum Hauptteil:

Versuche nicht alles, was du zu deinem Thema weißt, in den Hauptteil zu quetschen. Es reichen zwei oder drei Hauptargumente, die du mit Beispielen belegst.

Um deine Argumente zu verdeutlichen kannst du verschiedene Informationsquellen, vor allem aber Zahlenmaterial, heranziehen. Irgendwie mögen Menschen Zahlen und lassen sich dadurch von Argumenten überzeugen. Dabei ist es wichtig die Quellen zu nennen, um deine Aussagen zu belegen und Zuverlässigkeit auszustrahlen. All diesen Fakten kannst du dann deine persönliche Erfahrung gegenüberstellen.

 

Der Abschluss muss alles zusammenfassen, was du im Verlauf deiner Rede gesagt hast. Versuche deinen ZuhörerInnen etwas zum Nachdenken mitzugeben und lass deine Botschaft dadurch in deren Köpfen nachklingen.

 

!!! Noch ein Hinweis: Das Publikum hört deine Rede nur und kann diese nicht nachlesen. Also geht’s darum, kurze Sätze mit verknüpfenden Wörtern zwischen den einzelnen Satzteilen zu verwenden. Verwende keine zu komplizierten Worte, außer du erklärst diese und setzt sie gezielt in deiner Argumentation ein.

Behalte stets den roten Faden für einen logischen Aufbau im Kopf und versetze dich in dein Publikum hinein. Dadurch können die ZuhörerInnen deiner Rede folgen und sie hören aufmerksam zu.

 

Das war´s dann eigentlich auch schon! Und jetzt geht’s los: Schreibe deine eigene fantastische Rede! Viel Spaß! 

 

PS:  Weitere Tipps & Tricks für deine Vorbereitung auf den Jugend:redewettbewerb findest du auch in unserem LEITFADEN dazu.