Leise rieselt die Gefahr

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So reduzierst du dein Unfallrisiko

Vielleicht wartest du schon sehnsüchtig, bis die Schilifte wieder öffnen, du endlich das Snowboard oder die Schi herausholen und die frisch verschneiten Pisten runterwedeln kannst. In diesem Jahr werden Schifans auf die Geduldsprobe gestellt.

Die Unfallgefahr fährt mit

Bei aller Freude sollte nicht vergessen werden, dass Schifahren zu den Sportarten mit dem höchsten Unfallrisiko gehört. Vorsicht ist geboten: Denn besonders in diesem Jahr kann es - aufgrund der Corona-Erkrankungen - zu Engpässen in den Spitälern kommen.

So verringerst du dein Unfallrisiko

Ausdauer und gute Kondition

Wenn du viel vor dem Computer sitzt, ist das Schifahren in den Bergen eine große Umstellung. Um den Körper darauf vorzubereiten, reicht es nicht, erst ein paar Tage vor dem Schifahren mit dem Training anzufangen. Beginne so früh wie möglich. Besonders Sportarten mit ähnlichem Bewegungsablauf - wie zum Beispiel Nordic Walken und Skaten - sind empfehlenswert.

Auf intakte Schiausrüstung achten

Würdest du mit defekten Bremsen Auto fahren? Auch beim Schifahren gibt es untaugliche Bremsen. Ungeschliffene Kanten vermindern die Bremswirkung und sind somit eine Gefahrenquelle. Auch die Bindung muss exakt eingestellt sein, um die Verletzungsgefahr nach einem Sturz zu verringern.

Pistenregeln beachten

Laut einer Studie von „Sicher Leben“ wissen 83 Prozent der Wintersportler nicht, dass es 10 Pistenregeln gibt. Zu den bekanntesten Sicherheitsempfehlungen zählen "Rücksicht nehmen" und "Beim Wegfahren nach oben schauen". Die "Vorrangregel" ist weniger bekannt. Hier vermuten viele irrtümlich den Rechtsvorrang. Richtig ist aber: Vorrang hat der Langsamere.

Nicht verwunderlich also, dass beim alpinen Schilauf so viele Unfälle passieren.

Wer zahlt den Hubschraubereinsatz?

Viele glauben, dass Hubschraubereinsätze von der Sozialversicherung bzw. Bergrettung bezahlt werden, wenn die Bergung verletzungsbedingt notwendig war. Laut Gesetz muss die Sozialversicherung bei Freizeit- und Sportunfällen in den Bergen nicht leisten. Allenfalls übernimmt diese bei schweren Verletzungen einen Zuschuss von rund € 900,-. Bei leichten Verletzungen muss der Verunfallte die gesamten Kosten tragen. Das kann teuer werden, denn ein Hubschraubereinsatz kostet zwischen € 3.000,- und € 7.000,-.

Telefonieren und Straßenglätte vertragen sich nicht.

Schnell mal telefoniert oder ein paar Nachrichten gecheckt und dabei die glatte Straße vergessen: Ein Sturz ist schnell passiert. Wenn man zu Fuß unterwegs ist, unterschätzt man leicht die Sturzgefahr bei Glätte und Schnee. Am besten bleibt das Handy in der Tasche oder noch besser im Rucksack, denn freie Hände und die volle Konzentration auf den Weg haben schon so manchen Gips verhindert.

 

Mit einer Unfallvorsorge lebt es sich entspannter

Du kannst das Unfallrisiko reduzieren, aber nicht zur Gänze vermeiden. Unfälle können somit erhebliche finanzielle Belastungen zur Folge haben. Denn seitens der gesetzlichen Unfallversicherung gibt es bei Freizeitunfällen keine Leistung. Da hilft nur eine private Unfallversicherung.

Auch die private Haftpflichtversicherung ist ein Muss. Wenn du bei einem Unfall einen anderen verletzt, kannst du mit Schadenersatzforderungen konfrontiert werden. Bei Verletzungen mit Invaliditätsfolge bedeutet das im schlimmsten Fall eine lebenslange Rentenzahlung.

Prüfe, ob du eine eigene Haushaltsversicherung inklusive privater Haftpflichtversicherung hast. Falls du im elterlichen Haushalt mitversichert bist, ist es wichtig nachzufragen, ob die Kriterien für eine Mitversicherung noch zutreffen. Das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, wie z.B.  Alter, Schul- und Berufsausbildung oder der Bezug der Familienbeihilfe. Am besten erkundigst du dich bei deinem persönlichen NV-Versicherungsexperten.

Mehr Informationen dazu findest du auf www.nv.at

 

Die NV wünscht ein frohes Weihnachtsfest, Gesundheit und einen guten Start ins neue Jahr!

 

Für den Inhalt verantwortlich: Niederösterreichische Versicherung AG, Neue Herrengasse 10, 3100 St. Pölten