Fahrraddiebstahl – das fast perfekte Verbrechen

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Erfreulicherweise sind die Fahrraddiebstähle in den letzten Jahren zurückgegangen. Allerdings wechseln in Österreich noch immer rund 50 Fahrräder pro Tag unerlaubt den Besitzer. Anders ausgedrückt wird alle 28 Minuten ein Fahrrad gestohlen. Erwischt wird man so gut wie nie, denn die Aufklärungsquote liegt – laut VCÖ – bei kläglichen 7 Prozent.

Leichtes Spiel für Diebe

Die niedrige Aufklärungsrate von Fahrraddiebstählen hängt auch damit zusammen, dass die Opfer weder Fotos noch Rechnungen vom gestohlenen Fahrrad haben. Manche können sich nicht einmal an die Farbe oder Marke erinnern. Unbeschriebene Beute wird aber nicht zur Fahndung ausgeschrieben und kann dem rechtmäßigen Besitzer nicht zugeordnet werden, selbst wenn der Polizei ein Transporter voller gestohlener Räder ins Netz geht. Die einzige Chance besteht dann darin, sich auf diversen Flohmärkten umzuschauen, um mit viel Glück das eigene Fahrrad dort zu entdecken.

Mache es den Langfingern schwer

„Gelegenheit macht Diebe“ – dieses Sprichwort trifft sicherlich auf Fahrräder zu. Allzu schnell fühlen sich Diebe von günstigen Umständen eingeladen, ein Fahrrad einfach „mitgehen zu lassen“. Wenn du das verhindern möchtest, beachte folgende Tipps:

  • Das Fahrrad gut versperren, am besten mit einem Bügel- oder Panzerkabelschloss. Je schwerer und massiver das Schloss ist, desto besser.
  • Befestige das Fahrrad an einem fix verankerten Gegenstand, wie z.B. einem Geländer.
  • Stelle das Fahrrad nicht immer am gleichen Platz ab und bevorzuge stark frequentierte, gut beleuchtete Abstellplätze.
  • Lasse keine wertvollen Gegenstände in den Gepäcktaschen zurück.
  • Nütze das Kodierungsservice der Polizei. Dadurch ist dein Fahrrad registriert.
  • Mache Fotos und hebe Rechnungen auf.
  • Bei Elektrofahrrädern den Akku versperren oder mitnehmen. 

Versichern beruhigt

Zu Hause abgestellt und versperrt bieten üblicherweise Haushaltsversicherungen Schutz gegen Fahrraddiebstahl. (Achtung! Auch im abgesperrten Fahrradabstellraum muss das Fahrrad in sich versperrt sein.) Doch wie ist die Lage am Bahnhof oder vor einem Geschäft?

Als einer der wenigen Versicherungen ermöglicht die NV Schutz für Fahrräder unabhängig vom Ort. Voraussetzung ist allerdings, dass das Fahrrad versperrt und in Österreich abgestellt wird.

Wie versichert man E-Bikes?

E-Bikes sind punkto Versicherungsschutz den Fahrrädern gleichgestellt. Prüfe, ob für dein E-Bike die Versicherungssumme ausreichend ist. Bei der NV kannst du gegen eine Mehrprämie dein Fahrrad bis € 3.500,- absichern.

Für E-Mopeds, die aufgrund der Motorisierung ein behördliches Kennzeichen tragen müssen, ist im Rahmen der Haushaltsversicherung kein Versicherungsschutz gegeben. Möchtest du dich gegen Diebstahl absichern, kannst du eine Kaskoversicherung abschließen.

Mehr Infos findest du auf www.nv.at oder bei deinem NV-Berater/-in

 

 

Für den Inhalt verantwortlich: Niederösterreichische Versicherung AG, Neue Herrengasse 10, 3100 St. Pölten