Altersarmut: Zeitbombe oder Hysterie?

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Pensionsdiskussion – kein Thema für mich. Oder doch?

„Die Pension ist noch so weit weg. Es gibt wirklich Wichtigeres in meinem Leben.“ Vielleicht willst du dich nicht – so wie viele Jugendliche – mit der Pensionsthematik auseinandersetzen. Das ist sehr verständlich und trotzdem schade. Denn betroffen sind vor allem die Jungen. Symbolisch gesprochen wäre das so, als wolltest du trotz drohender Gewitterwolken ohne Regenschutz zu einer Bergtour aufbrechen.

Wird es wirklich so schlimm?

Folgende Fragen bieten dir die Möglichkeit, deine persönliche Meinung zu bilden.

Glaubst du, dass

  • die Lebenswartung weiter steigt?
  • sich die Ausbildungswege weiterhin verlängern und dadurch einen späteren Berufseinstieg bewirken?
  • die Geburtenrate sich auf niedrigem Niveau einpendelt bzw. noch weiter sinkt?
  • die staatlichen Zuschüsse zu den Pensionen an die Grenze des Machbaren stoßen werden?
  • der Anteil der über 60-Jährigen an der Gesamtbevölkerung kontinuierlich zunimmt?

Wenn du diese Fragen mehrheitlich mit ja beantwortet hast, bist du mit den Experten einer Meinung: Die Pensionssituation wird sich in den nächsten Jahren zuspitzen.

Die Altersstruktur Österreichs als Hauptursache,,
Die Finanzierung des Pensionssystems in Österreich basiert auf dem Generationenvertrag. Das bedeutet, dass die Pensionen durch die Beiträge der Berufstätigen bezahlt werden. Dieses System hat sehr lange gut funktioniert. Warum sollte es nicht so weitergehen?

Die geburtenstarken Jahrgänge der 60-Jahre stehen derzeit noch im Berufsleben, werden aber in den nächsten Jahren das Pensionsalter erreichen. Dem stehen die geburtenschwachen Jahrgänge der 70-ger, 80-ger und 90-ger Jahre gegenüber, die mit ihren Beiträgen die Pensionen finanzieren müssen. 

 

 

 

 

Laut einer Prognose von Statistik Austria aus dem Jahr 2017 werden im Jahr 2057 auf einen Pensionisten 1,9 Erwerbsfähige kommen, derzeit sind es noch 3,3. 

 



Altersarmut ist (meist) weiblich

Besonders Frauen sind von der Pensionsthematik betroffen. Frauen bekommen im Durchschnitt um 38% (Wert 2018) weniger Pension als Männer. Grund dafür sind vor allem die Babypause, Teilzeitarbeit und schlecht bezahlte Jobs, denn jedes Jahr ohne oder mit geringem Einkommen verringert die Pension.

Handeln statt Hysterie

,„Das ist kein Grund für Hysterie, sondern vielmehr ein Impuls, sich so frühzeitig wie möglich mit der persönlichen Pensionssituation auseinanderzusetzen. Nur dann können Gegenmaßnahmen gesetzt werden, die den gewünschten Lebensstandard in der Pension ermöglichen. Eine private Pensionsvorsorge sollte selbstverständlich sein“, bringt es NV-Vorstandsdirektor Mag. Bernhard Lackner auf den Punkt. „Je früher man beginnt, desto geringer sind die nötigen Investitionen, um eine ausreichende Pension zu finanzieren“.

Gut, dass du noch so jung bist

Falls dich der Artikel zum Nachdenken angeregt hat, hast du eine große Chance. Beginnst du jetzt mit einer Pensionsvorsorge, kannst du die Sorgen über deine Pension abhaken. Du bist gut aufgestellt, kannst dich voll und ganz deinen aktuellen Themen widmen und das gute Gefühl genießen, mit Weitblick und Verantwortungsbewusstsein gehandelt zu haben.

 

Für den Inhalt verantwortlich: Niederösterreichische Versicherung AG, Neue Herrengasse 10, 3100 St. Pölten