FairReisen

Sie sind hier:

 

Sommer, Sonne, Reisezeit!

Wir alle freuen uns darauf neue Länder zu entdecken, neue Kulturen kennenzulernen oder einfach nur am Strand zu entspannen. Um dabei auch nachhaltig unterwegs zu sein und keinen allzu großen Fußabdruck zu hinterlassen, haben wir hier ein paar Tipps für euch zusammengesammelt:

 

Tipp #1: Fliegen vermeiden

Eines der schwierigsten Themen gleich zu Beginn – das Fliegen. Eines der Gründe, warum das Reisen und Umweltschutz oft als unvereinbar gelten, ist die Anreise. Jedoch geht es ganz einfach darum, sich bewusst zu werden, was man im Urlaub will – muss man für eine Woche nach Costa Rica fliegen, um dort Strand und Meer zu genießen und sich zu entspannen oder gibt es nicht auch in Europa Plätze, wo das genauso gut möglich ist?! An Orten, wo man auch mit Bus oder Zug gut hinkommt?

Sind die Reisewünsche jedoch so exotisch, dass es ohne Flugzeug nicht möglich ist, dann sollte zumindest die Dauer an die klimaschädliche Flugreise angepasst werden – d.h. anstatt zwei Mal im Jahr einmal länger verreisen.

Mittlerweile besteht auch die Möglichkeit die entstanden CO2 Ausstöße zu berechnen und entsprechend Geld in Klimaschutzprojekte zu investieren – z.B. über Atmosfair (www.atmosfair.de). Aber Achtung – das ist keine Kompensierung, denn die ist nicht zu 100% möglich, jedoch ist es ein kleiner Beitrag, den man für das Klima und die Umwelt leisten kann.

 

Tipp #2: nachhaltige Urlaubsziele wählen

Ihr braucht noch Inspiration für eure nächste Reise? Auf www.ethicaltraveler.org findet ihr eine Auflistung von Reisezielen, die nach Umweltstandards, Einhaltung von Menschenrechten und sozialem Wohl bewertet worden sind.

 

Tipp #3: Mobilität vor Ort

Versucht vor Ort vermehrt öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrräder zu nutzen – das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern lässt euch das Land und den dortigen 'Alltag' noch intensiver erleben. Außerdem kommt man mit Einheimischen beim 'Nebeneinander im Bus sitzen' viel besser ins Gespräch.

 

Tipp #4: Fair wohnen

All-Inclusive Hotels locken mit günstigen Preisen, All-You-Can-Eat Buffets und anderen Zusatzangeboten. Leider sind solche Hotelanlagen meist nicht sonderlich umweltfreundlich oder nachhaltig. Wählt ihr lokale Anbieter fördert ihr die dortige Wirtschaft und unterstützt die Menschen vor Ort. Dasselbe gilt übrigens auch für Restaurants und andere Lokale. Des weiteren gibt es immer mehr Plattformen, die es euch ermöglichen Unterkünfte zu buchen, die gewisse Umweltstandards einhalten – z.B. www.greenpearls.com, www.green-booking.de oder www.bookitgreen.com.

Individualreisen sind nicht euer Ding? Dann bucht über forumanderreisen.de nachhaltige, geplante Reisen.

 

Tipp #5: vor Ort nachhaltig

Ressourcen schonen, Energie sparen, Müll richtig entsorgen – das alles gilt natürlich nicht nur zu Hause, sondern auch im Urlaub. Unterschätzt eure Vorbildwirkung als TouristIn nicht – nehmt einmal kein Plastiksackerl im Supermarkt oder sammelt den Müll am Strand ein. Vielleicht schauen die Menschen anfangs seltsam, aber ihr schafft auf jeden Fall Bewusstsein! Auch bei den Freizeitaktivitäten könnt ihr auf Nachhaltigkeit achten – z.B. Golfspielen in extrem wasserarmen Regionen vermeiden.

 

Wir wünschen euch viel Spaß und alles Gute für eure nächste Reise!